Silke
Weber
Martin Damke
Atmungstherapeut mit neurologischer & pädiatrischer Aufbauqualifikation
Fachdozent & Kursentwickler mit Fokus auf Qualitätsentwicklung & Transferwirksamkeit in der AKI für die IpW GmbH
Workshop: Pneumonierisiko in der AKI
Hygiene als Schlüssel zur Prävention in der ambulanten Beatmungspflege
Die beatmungs-assoziierte Pneumonie bzw. deren Prävention ist durch Empfehlungen und Standards klar vorgegeben und definiert. Aber sind diese Vorgaben tatsächlich auch in der AKI umsetzbar? Sind sie überhaupt anwendbar?
In diesem interaktiven Workshop treten praxisnahe Hygienemaßnahmen und typische Alltagsherausforderungen der außerklinischen Pflege in einen „Schlagabtausch“.
Die Teilnehmenden lernen, wie VAP durch konsequente Händehygiene, sichere Atemwegsversorgung, korrekte Mundpflege und effektives Lagerungsmanagement zuverlässig verhindert werden kann.
Durch kurze Impulse, praktische Übungen und den Austausch über konkrete Fallbeispiele wird vermittelt, wie Hygiene und Pflege als starkes Team zusammenwirken.
Das Ziel ist eine Handlungsempfehlung - auch unter realen Bedingungen.
Was begeistert Dich an diesem Thema / diesen Themen?
Konsequente Hygienemaßnahmen sind entscheidend, um Infektionen zu verhindern, Heilungsverläufe zu verbessern und die Verbreitung multiresistenter Erreger zu vermeiden.
Hygiene ist nicht nur als Pflichtprogramm zu sehen, sondern als entscheidenden Beitrag zur Sicherheit und Genesung unserer Patientinnen und Patienten.
Wir haben die RKI/Krinko Empfehlung "Prävention der VAP" genauer unter die Lupe genommen und werden einzelne Standpunkte auch kritisch betrachten.
Für was „brennt Ihr“?
Silke: Sorgfältiges Atemwegsmanagement: Dazu gehören eine aseptische Absaugtechnik, regelmäßige Mund- und Zahnpflege sowie der sichere Umgang mit Beatmungsschläuchen.
Wissensvermittlung und Schulung: Ich engagiere mich dafür, Kolleginnen und Kollegen praxisnah zu unterstützen, damit Hygienestandards nicht nur bekannt, sondern selbstverständlich gelebt werden
Martin: Qualitätsoffensive AKI heisst in meinen Augen mehr Pflegekräfte zum glühen für die Sache zu bringen. Im besten Falle will in diesem Zusammenhang „geistiger Brandstifter“ für kompetente Pflege sein.
Warum wir gerne Referenten bei der CUWI sind …
Silke: Weil ich Hygiene interessant finde und gerne mehr Menschen dafür begeistern möchte. Mein umfangreiches Wissen zur Infektionsprävention möchte ich gerne an andere weitergeben.
Martin: Netzwerke entstehen hier, vor allem unter den Pflegekräften, die tagtäglich am Bett großartiges leisten.